Es geht weiter in den Süden. Wir schaffen täglich ungefähr 200 km, das sind drei bis vier Stunden Fahrzeit, je nach Straßenqualität. Dazu nutzen wir gerne die Mittagshitze, wenn es zu heiß für jegliche Aktivitäten ist. Die Landschaft, die wir durchfahren, zeichnet sich durch Berge und Ebenen aus, die man unglaublich weit überblicken kann. Menschliche Ansiedlungen gibt es kaum. Auch auf den Campsites ist außerhalb der Hotspots wenig los. Heute Nacht sind wir allein, gestern gab es einen Mitcamper in 50 Metern Entfernung. Unsere Campsites sind meistens gut ausgestattet, mit eigenem Bad - heute in Form einer Wellblechhütte - und Pool für uns allein. Gestern schliefen wir mit Blick auf Schloss Duwisib. Ein deutscher Baron baute es 1909, um hier eine Schafszucht aufzubauen. Dann entschloss er sich, im ersten Weltkrieg zu kämpfen und kam von dort nicht zurück. Heute sind wir in Altekalkofen, den Ofen zur Ziegelsteinherstellung gibt es noch und darüber hinaus ein Lithoparium. Hier verwirklicht sich jemand in der Zucht von Pflanzen, die wie Steine aussehen. Daneben wird hier viel altes Metall gesammelt und als Objekte drappiert. Irgendwie ist es so eine Art Camping auf dem Schrottplatz.
In den Süden Namibias
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